Stress

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Insbesondere während eines akuten Schubes sollten Sie sich Ruhe gönnen. Da Stress einen Schub fördern kann, sollten Sie versuchen, ihn weitestgehend zu vermeiden oder besser mit ihm umzugehen. Hierbei können Entspannungsmethoden oder eine Verhaltenstherapie hilfreich sein.

Stress kann durch viele Faktoren ausgelöst werden. So können z. B. terminliche Überlastung, die Sorge um den Arbeitsplatz, um die Familie oder die Partnerschaft mögliche Ursachen für Stress sein. Viele dieser Stressfaktoren werden sich nicht vollständig beseitigen lassen, oft hilft aber schon ein offenes Gespräch, um den seelischen Druck zu verringern.

Schreiben Sie eine Liste mit Dingen und Tätigkeiten die Sie belasten. Es findet sich dabei sicher die eine oder andere Aufgabe, die sich auch von jemanden Ihres Vertrauens erledigen lässt. Versuchen Sie darüber hinaus, Prioritäten in Ihrem Leben zu setzen. Mit einem Zeitmanagementplan lassen sich viele Aufgaben leichter bewältigen.

Hobbys sind eine gute Möglichkeit zur Entspannung. Darüber hinaus gibt es verschiedene Techniken, die Ihnen helfen können, den Alltag entspannter zu bewältigen. Dazu gehört das Autogene Training, bei dem Sie durch verschiedene Konzentrations- und Entspannungsübungen Ihre innere Ruhe finden können. Diese Technik dient sowohl der körperlichen, als auch der seelischen Entspannung.

Einfach und überall anwendbar sind Atemübungen. Egal ob im Büro oder zu Hause können Sie durch bewusste Atmung, die sich auf das zentrale Nervensystem auswirkt, Ihre innere Ausgeglichenheit und Ruhe finden.

Auch das beliebte fernöstliche Yoga, das die ganze Muskulatur einbezieht, lenkt durch die Konzentration auf die Übungen wirksam von Stress ab. Durch Yoga können Sie nicht nur abschalten, sondern auch Verspannungen lösen und Ihren Körper beweglich halten. Reden Sie mit Ihrem Arzt, welche Methode sich für Sie empfiehlt.


Wird Ihr Leben weitgehend durch die Erkrankung bestimmt, kann Ihnen möglicherweise eine Psychotherapie Wege aus dieser Situation aufzeigen. Oft bessern sich hierdurch die Beschwerden und das Allgemeinbefinden. Suchen Sie sich dabei einen Therapeuten, der sich mit dem Erkrankungsbild Morbus Crohn auskennt und in dessen Händen Sie sich gut aufgehoben fühlen. Beides ist wichtig für den Behandlungserfolg.

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